10 Fragen an unsere SpreeautorInnen: Sebastian Meschenmoser

Foto: Anna Wasilewski

………………………………………………………………………………………………………..
Name: Sebastian Meschenmoser
geboren in: Frankfurt am Main
seit wann in Berlin: 2007
………………………………………………………………………………………………………..

1. Was sind die drei Lieblingsbücher deiner Kindheit?

»Sophiechen und der Riese« von Roald Dahl, »Die unendliche Geschichte« von Michael Ende und »Oh, wie schön ist Panama« von Janosch.

2.  Wie kam es zu deinem Berufswunsch Illustrator – und wie bist du es geworden?

Als Kind wollte ich schon Illustrator werden und habe sehr gerne gezeichnet. Ich wollte kein Kommunikationsdesign studieren, um Illustration zu lernen, sondern am liebsten den ganzen Tag zeichnen. So habe ich den Umweg über das Kunststudium genommen. Das Schreiben kam „aus Versehen“ dazu.

3. Wie sieht dein Arbeitsplatz aus?

An meinem Arbeitsplatz sieht es immer genau anders aus als in meinem Kopf. Wenn in mir viele Ideen herumschwirren, muss draußen alles ordentlich sein. Wenn ich keine Ideen habe, darf etwas Chaos herrschen.

Foto: Anna Wasilewski
Mehr lesen

10 Fragen an unsere SpreeautorInnen: Thilo Reffert

Porträt: © gezett

………………………………………………………………………………………………………..
Name: Thilo Reffert
geboren in:  Magdeburg
seit wann in Berlin: 1993
………………………………………………………………………………………………………..

1. Was sind die drei Lieblingsbücher deiner Kindheit?

Ich habe die Ottokar-Domma-Bücher sehr geliebt. „Der brave Schüler Ottokar“ oder „Ottokar, das Früchtchen“. Auch Benno Pludra habe ich sehr gern gelesen, die „Reise nach Sundevit“ zum Beispiel.

2.  Wie kam es zu deinem Berufswunsch Autor – und wie bist du es geworden?

Ich kam über das Theater zum Schreiben, war Dramaturg und schrieb zuerst nur Stücke, dann kamen Hörspiele dazu. Mein erstes Buch war dann ein Kinderbuch.

Mehr lesen

10 Fragen an unsere SpreeautorInnen: Ulrike Jensen

Porträt Ulrike Jensen: © David Reisler

………………………………………………………………………………………………………..
Name: Ulrike Jensen
geboren in: Pirna, aufgewachsen in Dresden
seit wann in Berlin: 1995
………………………………………………………………………………………………………..

1. Was sind die drei Lieblingsbücher deiner Kindheit?

»Was es alles gibt« von Eva Veberová/Jan Černý, »Bettina bummelt« von Elizabeth Shaw, »Hirsch Heinrich« von Fred Rodrian/Werner Klemke.

2.  Wie kam es zu deinem Berufswunsch Illustratorin – und wie bist du es geworden?

Das war ein längerer Weg … Zu DDR-Zeiten und frisch jugendlich wusste ich nichts von diesem Berufsfeld. Nach meiner Lehre und Arbeit als Zahntechnikerin, dem Umzug nach Berlin, dem Abitur auf dem zweiten Bildungsweg, dem positiven Einfluss des Produktdesigners Peter Raacke in Richtung Design, einem Praktikum und der Arbeit bei n-tv habe ich begonnen, Kommunikationsdesign an der Fachhochschule Potsdam zu studieren. Dort habe ich ziemlich viel herumprobiert, auch im Bereich Produktdesign und Typografie. Illustration gab es auch, und ich habe es pro Semester mehrfach belegt. Dann durfte ich ein Gastsemester an der HGB Leipzig machen. Das war toll, da es ganz anders war und es eine richtige Illu-Klasse gab. So etwas kannte ich nicht.
Während der Diplom-Zeit und kurz danach hatte ich ein paar Illustrationsaufträge und deshalb eine von der FH organisierte (und finanzierte) Beraterin für das Leben nach dem Studium und den Schritt in die Selbstständigkeit als Illustratorin. Anfangs habe ich die illustrierten Medien auch gestaltet, also Layout, Satz und Herstellung gemacht. Und zwischendurch auch mal in einer Agentur als Grafikerin gearbeitet. So oder so finde ich es für den Arbeitsalltag gut, auch diese eher technischen Sachen zu können. 

Mehr lesen

10 Fragen an unsere SpreeautorInnen: Salah Naoura

Porträt Salah Naoura: © Till Hülsemann

………………………………………………………………………………………………………..
Name: Salah Naoura
geboren in:  Berlin, aufgewachsen in Hessen
seit wann wieder in Berlin: 1986
………………………………………………………………………………………………………..

1. Was sind die drei Lieblingsbücher deiner Kindheit?

„Die grüne Wolke“ von A.S.Neill, „Mein Tiger Mitty“ von Anne Barrett und „Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt“ von Boy Lornsen.

2.  Wie kam es zu deinem Berufswunsch Autor – und wie bist du es geworden?

Mir Geschichten ausgedacht und sie aufgeschrieben habe ich schon als Kind, aber eigentlich wollte ich zuerst Illustrator werden, weil ich sehr gerne zeichnete und malte. Später für kurze Zeit auch Schauspieler, aber nach dem Studium (Deutsch und Schwedisch) wurde ich dann erst mal Lektor in einem Kinderbuchverlag. Dann freier Übersetzer. An eigene Kinderromane habe ich mich erst spät herangetraut. Als der erste endlich erschien, war ich schon 43.

Mehr lesen

10 Fragen an unsere SpreeautorInnen: Annabelle von Sperber

Foto: Silke Weinsheimer


………………………………………………………………………………………………………..
Name: Annabelle von Sperber
aufgewachsen in:  München
seit wann in Berlin: 2000
………………………………………………………………………………………………………..

1. Was sind die drei Lieblingsbücher deiner Kindheit?

„Krabat“ von Otfried Preußler, „Der gelbe Vogel“ von Myron Levoy, und „Momo“ von Michael Ende.

2.  Wie kam es zu deinem Berufswunsch Illustratorin – und wie bist du es geworden?

Das Zeichnen hat mir immer einen eigenen Raum geöffnet. Schon in der Schule amüsierten sich meine Mitschüler darüber, dass ich in meiner tiefen Versunkenheit gar nicht mehr ansprechbar war. Noch heute empfinde ich es als Privileg, mich mit einem Text in meine Bilderwelt zurückzuziehen, in einer Parallelwelt zu verschwinden, dabei Musik zu hören und ganz introvertiert zu sein. Als Dozentin kann ich meine extrovertierte Seite ausleben, bin im Austausch mit den Studenten und kann meine Erfahrung weitergeben. Dies beides zu haben, ist für mich einfach wunderbar.

Mehr lesen