„An Geschichten glauben und ihnen eine perfekte Bühne bauen“

Dita Zipfel und Finn-Ole Heinrich über ihren neuen Verlag Huckepack

© mairisch Verlag

Dita Zipfel und Finn-Ole Heinrich haben einen eigenen Verlag gegründet, den Huckepack Verlag. Am 20. März – zum Indiebookday – erschien mit „Schlafen wie die Rüben“ das erste Buch. Ausgedacht und geschrieben von den beiden, illustriert von Tine Schulz. Finn und Dita sind neu bei den Spreeautoren, und da haben wir natürlich die Chance ergriffen und ihnen Löcher in den Bauch gefragt. 

Liebe Dita, lieber Finn: Von wem ist euer tolles Logo?
Dita: Ein Geschenk unserer tollen Freundin Rán Flygenring.

Wie schnell kamt ihr auf den Namen Huckepack?
Finn: Die ganze Idee hab ich schon ewig halbausgebrütet mit mir rumgetragen, also: wirklich vielleicht schon knapp zehn Jahre. Die Namensidee kam mir irgendwann mal irgendwo, unterwegs. Als es dann mit und durch Dita konkret wurde, habe ich den Namen in den Ring geworfen. Und irgendwie hat es nie Diskussionen darum gegeben. Wir hatten nie einen anderen. Insofern: schnell und sehr langsam.

© Rán Flygenring für Huckepack
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Links im Dezember

Gratulation:
„Stella Menzel und der goldene Faden“ von Spreeautorin Holly-Jane Rahlens hat den Deutschen Kinderhörspielpreis gewonnen (Regie: Leonhard Koppelmann, Produktion: rbb/NDR).

Spreeillustratorin Bianca Schaalburg gehört mit ihrer Graphic Novel „Der Duft der Kiefern“ zu den glücklichen Finalistinnen des Berthold-Leibinger-Comicbuchpreises. Das Buch erscheint im September 2021 im avant-verlag (Berlin).

Spreeillustratorin Britta Teckentrup erhielt für das Buch „Tiger, Tiger, Burning Bright: An Animal Poem for Every Day of the Year“ (Text: Fiona Waters, Verlag: Nosy Crow) den britischen Buchpreis „The Books Are My Bag Readers Award“. Wer ins Buch hineinschauen will, findet hier den Trailer des Verlags.

Coverillustration: Britta Teckentrup © Nosy Crow, London 2020

Weihnachtsgeschenke:
Auf Instagram präsentieren Künstler*innen kleine Produkte und Drucke, oft unter den Hashtags #supportyourlocalartist und #shoplocal.
Auch Spreeillustrator*innen sind dabei:
– Auf Etsy verkauft Constanze Guhr zauberhafte Drucke und Produkte.
– Leuchtende Siebdrucke zu fairen Preisen gibt es im Online Shop von Katja Spitzer.
Ulrike Jensen bietet auf ihrer Website die Plakate „Berlin ABC“ und „Mit dem ABC durch Berlin“ sowie das Mitmachbuch „Mit dem ABC durch die Nacht“ an.
Marie Geisslers Familienplaner 2021 (Jaja Verlag) ist ein Geschenk für jede Familie.

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Links im Monat September

© Rowohlt Verlag, Coverillustration: Joachim Knappe

Auszeichnungen
„Das Rätsel von Ainsley Castle“ von Spreeautorin Holly-Jane Rahlens wurde von der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur zum Buch des Monats gewählt. Zuvor wurde es bereits mit dem “Lektorix” geehrt, eine Auszeichnung, die von dem Institut für Jugendliteratur, der STUBE Wien und der Wochenzeitung Die Furche vergeben wird.

Spreeautor Martin Muser ist zum Lesekünstler des Jahres gewählt worden. Herzlichen Glückwunsch!

Das Buch „Bin ich klein?“ von Philipp Winterberg, illustriert von Nadja Wichmann, wurde mit dem KIMI Award in der Kategorie Longseller ausgezeichnet.

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Links im Monat Juli

© Britta Teckentrup, Jacoby und Stuart


Zum Anschauen
Martina Wildners Buch „Das schaurige Haus“ wurde verfilmt. Die SZ berichtet darüber und einen Trailer gibt es auch schon zu sehen.

Aktuell / Zum Thema Rassismus
Am 25. Mai wurde der Afroamerikaner George Floyd in Minneapolis von Polizisten ermordet. Danach gab es viele Diskussionen über Rassismus in den Medien. Für uns Kinderbuchschaffende stellt sich natürlich die Frage: Wie können wir mit Kindern über Rassismus reden?
Dazu gibt es einen sehr guten Beitrag von der Rassismus-Expertin und Buchautorin Tupoka Ogette auf Deutschlandfunk Kultur.

Rassismuskritische Kinder- und Jugendbücher
Das Magazin Edition F hat Kinder- und Jugendbücher, die sich mit Rassismus auseinandersetzen, gesammelt.

Ausgezeichnet
Das KIMI-Siegel zeichnet vielfältige Kinderbücher aus. Die aktuell ausgezeichneten Bücher sind jetzt auf der KIMI Website.

Ärgerlich
Der NDR muss sparen, ausgerechnet die Kindersendungen „Ohrenbär“ und „Mikado“ sollen nun abgesetzt werden. Ein Kommentar von Ralf Schweikart.

Neuerscheinung
„Stark. Rebellinnen von heute“ heißt das Buch von Anusch Thielbeer (Illustration) und Kathrin Köller (Text). Die beiden haben 12 Berliner Mädchen interviewt.

Podcast
Die Monheimer Bücherkinder aus dem Ulla-Hahn-Haus haben „Das Rätsel von Ainsley Castle“ gelesen und Spreeautorin Holly-Jane Rahlens dazu interviewt. Hier kann man den Podcast nachhören. Das Buch gehört zu den von Deutschlandfunk Kultur ausgewählten besten 7 Büchern für junge Leser im Monat Juli.

Preisregen
Die Spreeautorin Ilke S. Prick erhält das Stipendium für Kinder- und Jugendbuchautoren des Kulturminsteriums von Niedersachsen für ihr Kinderbuchprojekt „lichterloh“.

Das Bilderbuch „Meine liebsten Dinge müssen mit“ von Spreeautorin Sepideh Sarihi und Illustratorin Julie Völk gewann bei der Kinder- und Jugendbuchmesse Bologna den Preis für Fiktion.
Hier gibt es einen Beitrag über das Buch zum Nachhören.

Das Bilderbuch „Sommerhaus am See“ nach dem gleichnamigen Roman von Thomas Harding, illustriert von Britta Teckentrup wurde im April unter die besten 7 Kinder- und Jugendbücher des Monats April gewählt. Das Buch erschien bei Jacoby und Stuart.
Außerdem wurde „Sommerhaus am See“ von der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur empfohlen.

„Joshua-Der kleine Zugvogel“ heißt das neueste Bilderbuch von Spreeautorin Inka Pabst und Illustrator Mehrdad Zaeri. Das Buch wurde unter die besten 7 im Monat Mai gewählt und erschien bei Tulipan.

Zum Nachhören
Die Illustratorinnen Katrin Stangl und Heike Herold im Gespräch über das passende Bild zum Text im Deutschlandfunk.

Noch was Schönes
Auf Instagram gibt es jetzt Seifenopern für Kinder. Erdacht und realisiert von Sepideh Sarihi.

Links im Monat Mai

Foto: © Kirsten Reinhardt

Lesungen in Zeiten von Corona
Im Moment fallen alle Lesungen aus. Viele Autor*innen lesen aber trotzdem. Im Netz! Zum Beispiel liest Spreeautorin Cally Stronk auf ihrer Facebookseite aus ihrem Buch „Leonie Looping“. Kirsten Reinhardt liest auf ihrem youtube-Kanal aus „Der Kaugummigraf“.

Weitere Online-Lesungen
Der Autor und Buchpreisträger Saša Stanišić arbeitet gerade an seinem ersten Kinderbuch. Eine Kostprobe aus den „Taxigeschichten“, die voraussichtlich im Frühjahr 2021 beim mairisch Verlag erscheinen werden, gibt es hier.

Zum Nachschauen
„Kultur trotz(t) Corona“ heißt eine neue Reihe der Sendung Kulturzeit auf 3sat. Darin melden sich Menschen aus verschiedenen Bereichen der Kultur zu Wort. Auch Kinderbuchschaffende wurden interviewt. Zum Beispiel die Illustratorinnen Antje Damm und Regina Kehn.

Zum Nachlesen
Holly-Jane Rahlens hat den Bücherkindern ein schönes Interview gegeben.

Preisregen!
Wir gratulieren unseren SpreeautorInnen zu folgenden Auszeichnungen und Stipendien:
– Holly-Jane Rahlens
Für das Hörspiel „Stella Menzel und der goldene Faden“ erhielt Holly-Jane Rahlens den 3. Preis des Kinderhörspielpreises des MDR-Rundfunkrates. Der Preis wurde bereits zum 14. Mal verliehen.
– Nele Brönner
Nele Brönner wurde mit dem Comicstipendium des Berliner Senats ausgezeichnet. Für ihr Projekt „Pferdemädchen“ erhält die Illustratorin eine Förderung von 24 000 Euro. Mit dem Preis wird die künstlerische Weiterentwicklung von Comickünstler*innen unterstützt.
– Thilo Krapp
Für seine Graphic Novel „20 000 Meilen unter dem Meer“ (nach Jules Verne) hat Spreeautor und -illustrator Thilo Krapp das Bild-Kunst-Stipendium (Stiftung Kulturwerk – VG Bild-Kunst) erhalten. Aktuelle Informationen über die Entwicklung des Comics findet man auf seiner Website/seinem Blog.