„An Geschichten glauben und ihnen eine perfekte Bühne bauen“

Dita Zipfel und Finn-Ole Heinrich über ihren neuen Verlag Huckepack

© mairisch Verlag

Dita Zipfel und Finn-Ole Heinrich haben einen eigenen Verlag gegründet, den Huckepack Verlag. Am 20. März – zum Indiebookday – erschien mit „Schlafen wie die Rüben“ das erste Buch. Ausgedacht und geschrieben von den beiden, illustriert von Tine Schulz. Finn und Dita sind neu bei den Spreeautoren, und da haben wir natürlich die Chance ergriffen und ihnen Löcher in den Bauch gefragt. 

Liebe Dita, lieber Finn: Von wem ist euer tolles Logo?
Dita: Ein Geschenk unserer tollen Freundin Rán Flygenring.

Wie schnell kamt ihr auf den Namen Huckepack?
Finn: Die ganze Idee hab ich schon ewig halbausgebrütet mit mir rumgetragen, also: wirklich vielleicht schon knapp zehn Jahre. Die Namensidee kam mir irgendwann mal irgendwo, unterwegs. Als es dann mit und durch Dita konkret wurde, habe ich den Namen in den Ring geworfen. Und irgendwie hat es nie Diskussionen darum gegeben. Wir hatten nie einen anderen. Insofern: schnell und sehr langsam.

© Rán Flygenring für Huckepack
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10 Fragen an unsere SpreeautorInnen: Constanze Guhr

© Foto: privat

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Name: Constanze Guhr 
geboren in: Brandenburg/Havel
seit wann in Berlin: 1994
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1. Was sind die drei Lieblingsbücher deiner Kindheit?

Michael Ende: Die unendliche Geschichte
Erich Kästner: Das doppelte Lottchen
Astrid Lindgren: Ronja Räubertochter

2.  Wie kam es zu deinem Berufswunsch Illustratorin – und wie bist du es geworden?

Als Kind wollte ich schon mal Grafikerin werden, aber auch Schriftstellerin. Später habe ich dann bildende Kunst auf Lehramt studiert. Dann gab es ein Seminar Kinderbuchillustration, und ab da war das mein Ziel.

Mit Studierenden-Buchmessestand in Leipzig, Teilnahme an der Illustrationsausstellung in Bologna und einem Stipendium der Stiftung Kulturfonds ging es damals los.

3. Wie sieht dein Arbeitsplatz aus?

Niemals ordentlich, immer chaotisch und mit vielen Stapeln und Inspiration drum herum. Am liebsten hätte ich mehrere Tische für all die Projekte.

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10 Fragen an unsere SpreeautorInnen: Sabine Ludwig

Foto: © Andreas Eisenhart

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Name: Sabine Ludwig
geboren in: Berlin
seit wann in Berlin: seit immer und ewig
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1. Was sind die drei Lieblingsbücher deiner Kindheit?

An allererster Stelle „Tom Sawyer“, dann „Robinson Crusoe“, „Lederstrumpf“, meine einzige weibliche Lieblingsfigur war „Mary Poppins“.

2.  Wie kam es zu deinem Berufswunsch Autorin – und wie bist du es geworden?

Mein Berufswunsch war das nie, da ich nicht gern schreibe. Ich habe auf Gymnasiallehramt studiert und stand nach dem Examen dumm da, weil es keine Stellen gab. Danach habe ich viel fürs Radio gemacht, Features, Hörspiele, und dann kam 1987 die Reihe Ohrenbär, für die ich meine ersten Geschichten für Kinder geschrieben habe. Damals rief mich der Carlsen Verlag an und wollte sie drucken, so fing alles an …

3. Wie sieht dein Arbeitsplatz aus?

Leider immer sehr unordentlich (fürs Foto hab ich aufgeräumt). Ich träume von einem komplett freien Tisch, auf dem außer Laptop und Teetasse nichts steht, aber das bleibt wohl ein Traum.

Foto: © Sabine Ludwig
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10 Fragen an unsere SpreeautorInnen: Nele Brönner

© Foto: Herwig Bitsche

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Name: Nele Brönner
geboren in: Marburg an der Lahn
seit wann in Berlin: 2000
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1. Was sind die drei Lieblingsbücher deiner Kindheit?

Ich beschränke mich mal auf die Bilderbücher. Eines war „Lupinchen“ von Binette Schroeder, erschienen bei NordSüd – allerdings dachte ich, bis ich eben auf der Verlagsseite nachgeschaut habe, dass Lupinchen ein Mädchen ist und keine Puppe!

Außerdem: „Ein Tiger kommt zum Tee“ von Judith Kerr und „Zottel, Zick und Zwerg“ von Alois Carigiet.

2.  Wie kam es zu deinem Berufswunsch Illustratorin – und wie bist du es geworden?

Erst an der Uni wurde mir klar, dass es diesen Beruf überhaupt gibt und dass es dabei um Bilder geht, die erzählen. Ich habe Visuelle Kommunikation an der UdK studiert, bin in die Klasse Illustration von Henning Wagenbreth gegangen und habe dort meinen Abschluss gemacht.

Dann hat es einfach noch lange gedauert, und irgendwann war ich Illustratorin.

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10 Fragen an unsere SpreeautorInnen: Cally Stronk

Foto: © Christian Friedrich

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Name: Cally Stronk
geboren in:  Bonn
seit wann in Berlin: seit meinem 4. Lebensjahr
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1. Was sind die drei Lieblingsbücher deiner Kindheit?

Oh, drei Bücher reichen da nicht … Ich habe die Bilderbücher „Frederick“ von Leo Lionni , „Fantadu“ von Helme Heine und „Die Löwenkinder“ von Janosch geliebt. Die haben wir immer und immer wieder mit der gesamten Familie gelesen. Später, als ich alleine lesen konnte, mochte ich am liebsten „Mio mein Mio“ und „Ronja Räubertochter“ von Astrid Lindgren und „Hilfe, die Herdmanns kommen“ von Barbara Robinson.

2.  Wie kam es zu deinem Berufswunsch Autorin – und wie bist du es geworden?

Als Kind wollte ich Polizistin werden, auch mal Müllfrau. Später dann Schauspielerin oder Sängerin. Autorin bin ich eher durch Zufall nach einem Praktikum beim Tulipan Verlag geworden. Da kam plötzlich eins zum anderen. 

3. Wie sieht dein Arbeitsplatz aus?

Nicht immer so aufgeräumt!

Foto: © Cally Stronk
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